3. Liga-Süd-West Eintracht Frankfurt – FSV Trier-Tarforst

Kein Erfolg für Trier in Frankfurt

Eintracht Frankfurt bezwingt geschwächten FSV Trier-Tarforst mit 38:12 (10:7) (09.10.10)

(cmb/fhp) Beim ersten von zwei Auswärtsspielen in Folge war für die Trierer bei Eintracht Frankfurt erst mal nichts zu holen. Mehr als ein 38:12 war nicht drin. Dabei war der Auftakt noch recht vielversprechend, denn bereits nach zwei Minuten tauchten die Trierer gefährlich vor dem Frankfurter Malfeld auf. Ein Vorball verhinderte jedoch die frühe Führung.

Das Spiel verlagerte sich daraufhin mehr in die Trierer Hälfte. Durch solide Verteidigungsarbeit konnte der FSV jedoch zunächst gegenhalten. Ein Sturmangriff der Frankfurter und eine darauf folgende guten Kombination in der 3/4-Reihe führte schließlich zum ersten Versuch für die Gastgeber. Diese bauten anschließend die Führung mit einem weiteren Versuch (ohne Erhöhung) zum 10:0 aus. Trier setzte weiterhin alles daran den Anschluss zu behalten. Nach zahlreichen, vielversprechenden Spielzügen in der Hintermannschaft gelang es schließlich Triers Verbinder Stephen Lowe den Ball derart geschickt ins gegnerische Malfeld zu kicken, dass er den Ball selbst als erster erreichen und zum 10:5 verwandeln konnte. Nach gelungener Erhöhung stand es zur Halbzeit nur noch 10:7.

Während sich beide Teams nach der Pause zunächst einen spannenden Schlagabtausch lieferten, kam der ersatzgeschwächte FSV nach und nach kräftemäßig an seine Grenzen. Dagegen konnte Eintracht Frankfurt, auch dank voll gefüllter Ersatzbank, noch einmal richtig Gas geben. Mit vier erhöhten Versuchen in Folge bauten die Hausherren die Führung um weitere 28 Punkte aus. Obwohl kräftemäßig längst am Ende gaben sich die Trierer nicht auf. Den Schlusspunkt der Partie setzte dann auch der von Kaiserslautern nach Trier gewechselte Tom Stokes mit einer gelungenen Einzelaktion. Nach einem von Trier gewonnen Gedränge schnappte sich Stokes den Ball, fand die Lücke in der Frankfurter Abwehr und sprintete die verbleibenden 30 Meter zum Versuch ins Frankfurter Malfeld. Die stets fair geführte Partie endete daraufhin mit 38:12.

Die erneute Niederlage ist natürlich bitter für die Trierer, die weiter auf Platz 7 der Tabelle rangieren. Die gute Moral der Mannschaft und die vielen guten Spielaktionen zeigen allerdings, dass die Mannschaft mehr Potential hat. Trainer Jackson hofft zudem weiterhin, dass sich die zuletzt angespannte Personalsituation etwas stabilisiert. Bis zum nächsten Spiel in Nürnberg sind es jedenfalls noch knapp drei Wochen die intensiv für das Training genutzt werden können.

Christian Berndt (Trier)