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3.
Liga-Süd-West TSV 1846 Nürnberg – BSC 1899 Offenbach BSC 1899 Offenbach
verliert 59:10 in Nürnberg (21.03.11) |
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Nach
der hohen Niederlage in Aachen hatte man sich beim BSC 1899 Offenbach Rugby
viel vorgenommen. Dennoch musste man wieder zahlreiche Umstellungen im Sturm
und in der Hintermannschaft verkraften und reiste mit 16 Spielern nach
Franken. Kalt
erwischt. Anders kann man den Start in das Spiel in Nürnberg nicht
beschreiben. Bei herrlichem Wetter befanden sich wohl viele der BSC‘ler noch mit den Gedanken in der Kabine als der
Gegner schon in der zweiten Minute den Ball im Malfeld ablegte. Von diesem
Schock erholte sich die Offenbacher im Laufe der ersten Halbzeit nicht mehr.
So musste man zehn Minuten später wieder einen Versuch hinnehmen, generell
gelang nicht viel in der ersten Halbzeit. Einzig Michel Deuse
und Nils Schlesinger, beide in ihrem zweiten Spiel, wussten mit guten Tackles zu überzeugen. Das der
BSC es besser kann zeigte er in der zweiten Halbzeit. Mit der Hypothek eines
35:0 Rückstandes ging es in die zweite Hälfte und der BSC zeigte sein zweites
Gesicht. Man setzte sich in der Nürnberger Hälfte fest und zwang die
Gastgeber zu Fehlern. Diesen Druck hatten die Nürnberger wohl von den
Offenbachern nicht mehr erwartet. Die Hintermannschaft des BSC wirkte
stabiler und zeigte einige sehenswerte Spielzüge. Meter für Meter kamen die
Offenbacher dem Malfeld der Franken näher. So legte Sven Martzloff
in einem starken Pick & Go den Ball auf der Mallinie ab, der
Schiedsrichter entschied jedoch zur Verwunderung aller auf Gedränge. Zwei
Minuten später ließ Theodoridis dem Schiedsrichter keine andere Wahl in dem
er den Ball mit Hilfe seiner Sturmkollegen über die Mallinie trug. Nach zwei
Spielen endlich wieder ein Versuch für die Offenbacher. Plötzlich war es mit
den Angriffsbemühungen dahin und man ließ die Nürnberger wieder ins Spiel
kommen. In einer fünfminütigen Blackout Phase kassierten die 1899er vier
Versuche und verhalfen dem Gegner so zu einem hohen Sieg. In den letzten fünf
Minuten sorgten die Hessen noch mal für Druck und kamen zu einem sehenswerte Versuch durch Lukas Schwade. Der Flanker fing einen Pass der Nürnberger Hintermannschaft
ab und lief alleine in das Malfeld des Gegners ein. Für
den BSC 1899 Offenbach gilt es die die eigenen Punktgewinne und die
Druckphase für einen positiven Motivationsschub zu nutzen. Am Samstag geht es
am Eichwaldweg in Offenbach schließlich gegen den Vorletzten aus Trier. Alle
Zuschauer sind herzlich Willkommen! BSC
1899 Offenbach: Theodoridis (5), Taetzner, Sablic (20. Weidmann), Gramberg,
Hussein, Meth, Schwade (5), Felten, Martzloff, Schreiber, Schlesinger, Dalbao,
Deuse, Hofmann, Kulens. Julian
Felten (BSC 1899 Offenbach) |
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