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3. Liga-Süd-West – Bericht RC Mainz – TSV
1946 Nürnberg Fehler und vergebene
Chancen in Mainz Nürnberg
verliert 19:05 das erste Auswärtsspiel der Rückrunde (28.03.11) |
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Am
Samstag hieß es für den NRFC um Trainer Peter Smutna
antreten zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde. Nach dem Heimerfolg von vorheriger
Woche war die Motivation groß, es beim Tabellendritten in Mainz besser zu
machen als in der Hinrunde (NRFC 11:34 Mainz). Pünktlich
um 15.00 Uhr wurde die Partie vom Nürnberger Verbinder eröffnet. Nach
hektischen Anfangsminuten, die von Fehlern beider Teams geprägt waren,
konnten die Mainzer den deutlichen territorialen Vorteil in der 18. Minute in
Punkte umsetzten (7:0). Die Nürnberger Defensive, die vorher noch erfolgreich
einen cleveren Up-and-Under-Kick des Mainzer Schlussspielers verteidigt hatte,
wurde nach mehreren Phasen druckvollen Mainzer Angriffsspiels erfolgreich
gebunden und die resultierende Überzahl leider gut genutzt. Nach
diesem Weckruf zeigte die Nürnberger Hintermannschaft einige gute Aktionen,
die aber nie konsequent zu Ende gespielt wurden. Da auch das Spiel der
Mainzer von Fehlern geplagt war, ging es relativ ausgeglichen hin und her,
bis die Gastgeber nach eigenem Gedränge einen guten Angriff spielten, der nur
durch ein beherztes Tackling des Nürnberger Innendreiviertels, Henning
Wolfram, gestoppt werden konnte. Wiederholt widerstand die Verteidigung der
Gäste den Angriffen des Gastgebers. Das nach Mainzer Line-out auf der
Nürnberger 5-Meter-Linie aufgesetzte Maul war allerdings nicht zu stoppen,
12:0 nach 35 Minuten. Und
wieder schienen die Nürnberger Schwierigkeiten zu haben aus ihrer Hälfte zu
kommen, doch nach gewonnenem Line-out konnte Sandro Kaden (er war für Flo Mende nach einer frühen Knieverletzung gekommen)
einen Angriff auf der kurzen Seite laufen. Der Straftritt für Nürnberg
resultierte in einem Line-out in der Mainzer 22. Die Stürmer des NRFC
sicherten den Ball, der wurde in die Hintermannschaft gespielt und der
Nürnberger Außendreiviertel, Nathan Cahoon (er
ersetzte Basti Peter, der wegen Rückenproblemen
aufhören musste) zeigte schon in seinem ersten Spiel in Nürnberger Farben
eine große Angriffsstärke. Der im Kontakt schnell wieder spielbar gemachte
Ball wurde von Verbinder Olaf Will zum Halbzeitstand von 12:05 abgelegt. Auch
die ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren von Fehlern und
Standartsituationen geprägt. Nach druckvollem Angriffsspiel der Mainzer
schien der Kick ins Aus Erleichterung für die Nürnberger zu bringen, aber ein
schneller Einwurf der Rheinland-Pfälzer erwischte die Gäste auf dem falschen
Fuß. Er brachte die Defensive des NRFC aus dem Konzept und den Gastgebern weitere 5 Punkte. Mit der getroffenen Erhöhung stand es
nach 47 Minuten 19:05. Der Coach des NRFC reagierte mit einer weiteren
Auswechslung und brachte Hugo Müller für Markus Häusser.
In dieser Phase zeigte die Nürnberger Dritte Reihe
einige gute Durchbrüche, aber Probleme im Kontakt und Handling machten das
Spiel schwer. In der Verteidigung hingegen waren die Franken jetzt besser
aufgestellt, so dass weitere Möglichkeiten für die Mainzer vereitelt werden
konnten. Zur
Mitte der zweiten Hälfte setzt der Coach noch einmal auf frische Beine: für Teira Davison, Olaf Will und Konni Steidl war das Spiel nach 60 Minuten zu Ende, und
André Kirchberger, Stephan Aschauer und unsere
Special Force sollten für frischen Wind sorgen. Das Konzept schien
aufzugehen, nachdem Peter Smutna, aka Special Force, nach einem von den Gastgebern an Nils
Wulff verlorenen Line-out die Mainzer Linie durchbrach, leider verlor der
NRFC in den folgenden Phasen nicht nur Raum sondern auch zeitweise den Ball.
Trotzdem war der Druck auf die Defensive der Gastgeber groß, als die
Nürnberger ein um das andere Mal versuchten zu verkürzen. Abermals waren es
Fehler die hier den Spielfluss verhinderten. Das
gleiche galt allerdings auch für Mainz, so dass eine von Fehlern beider
Mannschaften geprägte und sehr von Standartsituationen dominierte Partie nach
80 Minuten mit 19:05 an die Rheinland-Pfälzer verloren ging. Als Fazit ist zu
sagen, dass sich beide Mannschaften redlich mühten, und am Ende das Team
welches seine Chance besser zu nutzen verstand gewann. Die Nürnberger können
sich insofern zufrieden zeigen, als dass sie mit einer jungen, und in dieser
Aufstellung zum ersten Mal eingesetzten Mannschaft, die leider ohne Kicker
Fabian Kleindiek auskommen musste, das Minimalziel
erreicht haben: ein besseres Ergebnis als im Hinspiel auf heimischem Feld. VF
(TSV 1846 Nürnberg) |